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Doug Jay & The Blue Jays - Jackpot!
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(2004 ´CrossCut´) (54:00/14) Der Weltenbummler in Sachen ´Blues´ wird 1953 in Pensacola, Florida geboren. Seine Familie zieht ständig um und wird schliesslich in Washington, D.C. sesshaft. Ein Album von Little Walter bringt Doug fast um den Verstand und lässt den Wunsch in ihm reifen, Harmonica zu spielen. Mitte der Siebziger kommt er zu den Allstars From Charlottesville, einer innovativen, leider auch kurzlebigen Band jener Ära. Deren 1978er Album wird von der Kritik gefeiert. Es ist vor allem Dougs Harmonica, die begeistert: innovativ, weg vom Klischee und stumpfen Kopien. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Band von Bob Margolin und einigen weiteren Jahren an der Ostküste zieht es Doug 1990 nach Kalifornien, wo damals die wohl spannendste Bluesszene der U.S.A. zu finden war. Hier nimmt er sein erstes Soloalbum auf und kommt 1993 als Gast der Mojo Blues Band erstmals nach Europa. Mitte der 90er Jahre lebt der Sänger und Harmonica-Spieler wieder an der Ostküste und produziert sein zweites Album unter Mitwirkung solch illustrer Persönlichkeiten wie Alex Schultz oder Big Joe Maher. Mehr und mehr pendelt er jedoch zwischen den U.S.A. und Europa - und schliesslich beschliesst er, sich in Osnabrück, Deutschlands heimlicher Blueshauptstadt, niederzulassen. Mit seinen aktuellen Blue Jays nimmt er dieses abwechslungsreiche Album auf. Abgesehen von drei Coverversionen (von Otis Spann und Floyd Dixon) gibt´s ausschliesslich eigene Kompositionen der Band. Jimmy Reiter glänzt als kraftvoller Rhythmusgitarrist und brilliert als selbstbewusster und geschmacksicherer Solist. Die Rhythmusgruppe groovt lässig und kraftvoll und die Gäste bereichern das Programm mit einer Extraportion Klasse. Stilistisch geht´s von Jump Blues und einigen Reminiszenzen an den Blues Louisianas bis hin zu mächtigen, gitarrenbetonten Blues mit viel Tiefgang. Dougs Stimme klingt überzeugend, gefühl- und kraftvoll zugleich. Sein Blues kommt zeitgemäss, ohne jedoch die Tradition zu ignorieren. Ein starkes, selbstproduziertes Album

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 19.02.2019
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The Petards - Anthology (6-CD Deluxe Box Set)
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6-CD-Box (LP-Format) mit 70 Seiten Buch, 119 Titel. Spielzeit ca. 378 mns. PETARD (Fr. pétard, péter, um eine leichte Explosion zu machen) Die Brüder Klaus und Horst Ebert spielten bereits in ihrer Schulzeit (1961) in einer Skiffle & Dixie Band, den Magic Stompers. Ende 1962 verwandelten sich diese im Zuge der allgemeinen Musikentwicklung in eine Twist- und Beatband, die sich einst als Lemmon Drops oder Blizzards ausgab. Pater Ebert war ein angesehener Arzt im oberhessischen Schrecksbach. Sicherlich profitierten die beiden Brüder und damit die gesamte Gruppe von diesem guten Image. Rüdiger Waldmann, der nur´Roger´ hieß, kam 1962 als Bassist zur Band. Ausnahmslos wurden englische und amerikanische Hits gespielt, die Klaus neu arrangierte und für die Gruppe spielbar machte. 1964 stieß Horst in einer Enzyklopädie auf den Namen Petard: Knallfrosch. Ursprünglich auf Französisch:´Pitàrd´, wurde das Wort auf dem Umweg über New Orleans zu einem englischen Begriff. Die Betonung liegt auf der 2. Silbe, aber der hessische Volksmund hat daraus´Piitarts´ gemacht. Oder in Koseform ob´rhessisch´Peddarts´. Als die Gruppe später ihren Namen in´Pet Arts´ ändern wollte, um dem Zeitgeist zu entsprechen, war es leider schon zu spät. Es kann ausgeschlossen werden, dass die Band damals wusste, was Pétard heute auf Französisch bedeutet: Es ist eine zeitgenössische Beschreibung für einen Joint. Dann hätten sie wahrscheinlich andere brillante Ideen gehabt. Alle vier gaben in einer offiziellen Pressemitteilung an, dass ihr Lieblingsgetränk Milch sei. Tatsächlich war ihr Bühnenbild schon immer viel psychedelischer als ihre alltägliche Realität. 1965 schlossen die Jungen das Gymnasium ab und begannen in Gießen und Marburg zu studieren. Eigentlich bedeutete dies das frühe Ende der Band, aber dann bekam Klaus ein lukratives Angebot für die Band in den Sommersemesterferien: 50 DM pro Abend & Nase (zum Vergleich: der Chronist bekam damals 30 DM pro Monat als Lehrling). Statt wie ihre Kommilitonen in den Semesterferien zu arbeiten, kamen die Musiker auf 27 Gigs. In den folgenden Wintersemesterferien spielte die Band wieder zusammen und präsentierte erste eigene Kompositionen. Allein im März 1966 fanden 11 Aufführungen im schwäbischen Niedergrenzebach statt. Die Lokalzeitung berichtete, dass ihre Beatmusik noch nicht zum allgemeinen Kulturerbe gehörte. Das Amtsgericht Schwalmstadt (damals noch: Treysa) donnerte sie zu einer Geldstrafe von je 50 DM, da eines ihrer Konzerte ´´laut´´ war. ´´Auf Anordnung des Gerichts haben die Betroffenen im mittelgroßen Gerichtssaal ihre Fähigkeiten und auch den weitreichenden Radius ihrer Leistungen auf die Probe gestellt. Es war ein unerträgliches Gebrüll, so dass die Beschreibung eines Zeugen, dass man sein eigenes Wort auf der Straße nicht verstehen konnte, nicht übertrieben erscheint...... Es gibt Mittel und Wege, diese laute Musik zu dämpfen...... Die Betroffenen wussten, was für einen schrecklichen Lärm sie machten.´´ Die Lokalzeitung´Der Schwalm-Bote´ berichtete unter der Überschrift´Aus dem Gerichtssaal tönte heiße Beatmusik´. Der Zeitung war auch der einschlägige Hinweis zu verdanken, dass bei Petards Veranstaltungen übrigens auch heftig getanzt werden darf´´. Zudem mussten junge Menschen oft nur die Hälfte des ursprünglichen Preises bezahlen. Obwohl alle vier keine musikalische Ausbildung hatten, träumten die Jungs bald von einer professionellen Musikkarriere mit eigenen Platten. Horst fand eine Kleinanzeige in der Zeitschrift´Musikparade´, über die die Band mit Hans Werner Kuntze aus Osnabrück in Kontakt kam. Mit seiner Hilfe wurden die Single Baby Run, Run, Run, Run und Pretty Miss an einem Tag während der nächsten Semesterferien, am 4. August 1966, aufgenommen. Beide Originalkompositionen. Kuntze übernahm alle Kosten, verkaufte 500 Platten für 1.500,00 DM und ließ die restlichen 1312 Platten von den Metronomen verkaufen. Er sorgte auch dafür, dass die Platte in der Musikpresse erwähnt wurde. Aus heutiger Sicht war Kuntzes bedeutsamster Akt jedoch, den Jungs mit 27 Hausaufgaben´´ einen Plan für die Werbung auf Neuerscheinungen´´ zu geben. Er gab dem Band auch die Adressen von 17 Agenturen, 15 großen Radiosendern und Programmgestaltern sowie 23 Zeitschriftenredakteuren. Damit begann für die Band die ´´systematische Phase´´. Die meisten Aufgaben im Schulheft von Kuntze wurden erfolgreich abgeschlossen:

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 17.08.2019
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The Petards - A Deeper Blue (LP, 180gram Vinyl)
19,95 €
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- Erster Baustein unserer Reihe mit 1:1 Vinyl-Wiederveröffentlichungen der vier Originalalben der Petards. - Eine der populärsten und erfolgreichsten deutschen Beat- und Rockbands. - Das erste Album der Gruppe aus dem Jahre 1967. - Neuauflage – neu gemastert und im Originalcover mit zusätzlichem Einleger und zusätzlich englischen Linernotes. In ihrer Anfangszeit zählten The Petards (franz.: Knallfrösche) hinter den Rattles und den Lords als als dritte Kraft der deutschen Szene - mit dem entscheidenden Unterschied, sie stammten nicht wie ihre Konkurrenten aus einer Metropole wie Hamburg oder Berlin sondern aus dem beschaulichen Flecken Schrecksbach in Oberhessen. Keine Großstadtmedien hinter sich, keine städtische Clubszene um sich herum, weit und breit keine Plattenfirma, geschweige denn ein professionelles Künstler- oder Tourmanagement. Die Petards standen für Provinz, tiefste Provinz, wobei gerne übersehen wird, dass der größte Teil der Bevölkerung nach wie vor in ländlichen Gegenden wohnt. Das war auch 1964 nicht anders, als sich die beiden Brüder Klaus und Horst Ebert (beide Gesang, Gitarren, Keyboards) mit Roger Waldmann (Bass) und Hans-Jürgen Schreiber (Schlagzeug) aufmachten, die bundesdeutsche Rockwelt aufzumischen. Den geografischen Nachteil glich die Band durch unglaublichen Ehrgeiz, Fleiß und Zielstrebigkeit aus. Keine Dorfkneipe und kein Festzelt wurde in den den nächsten Jahren ausgelassen, The Petards erarbeiteten sich geradezu ihr Publikum, und das sollte sich letztendlich auszahlen. Ausserdem besaß die Band mit dem Brüdern Ebert zwei ausserordentlich begabte Musiker, vor allem Klaus als Komponist fast aller Petards-Titel stach heraus, während Horst die meisten Texte beisteuerte und sich ansonsten um das Bandmanagement kümmerte. 1966 fuhr die Band nach Osnabrück, um in zwei Sessions im August und im Dezember die beiden Singles Baby Run, Run, Run / Pretty Miss und Right Time / She Didn´t für das CCA-Label von Hans-Werner Kuntze aufzunehmen, die über Metronome deutschlandweit in den Handel gelangten und der Band erste überregionale Bekanntheit bescherten. 1967 fand dann die entscheidende Weichenstellung für The Petards statt. Mit dem neuen Schlagzeuger Arno Dittrich trat die Band im März in der ‚ZDF-Drehscheibe’ vor einem Millionenpublikum auf, einen Monat später hatten The Petards bereits 58(!) registrierte Fanclubs. Der Fernsehauftritt im ‚Talentschuppen’ des SWF im Juni 1967 brachte der Band den endgültigen Durchbruch. Zur Jury dieser äusserst beliebten Musiksendung zählte auch der Produzent Bert Varell, der den Auftritt der Petards wie folgt zusammenfasste: ’’Ihr Auftritt wurde ein Knaller. Nicht nur wir Juroren, auch die konkurrierenden Künstler waren hingerissen von der Vitalität, dem Tempo, dem knallharten Sound dieser vier Burschen. Sechs Wochen später trafen wir uns im Studio in Maschen bei Hamburg wieder. Um diese Platte zu produzieren. ´A Deeper Blue´.’’ Die Aufnahmen von ‚A Deeper Blue’ fanden vom 15.-18. August 1967 unter der Regie von Bert Varell statt. Die Band war bestens vorbereitet und spielte die 12 Titel aus der Feder der beiden Ebert-Brüder zügig ein. Die Songs entsprachen dem für diese Zeit typischen an die Beatles gemahnenden Pop-Sound mit leichten Psychedelia-Anleihen. Kurz und sehr eingängig. Varell brachte die Platte bei dem Low-Budget-Label Europa unter, die zu einem damals sensationellen Marketing-Trick griffen. ‚A Deeper Blue’ erschien im Herbst 1967 zum unschlagbaren Preis von DM 5,00 pro Platte und verkaufte sich im Handumdrehen über 100.000 mal. Für die Debütplatte einer deutschen Band eine schier unfassbar hohe Auflage! Bear Family veröffentlicht dieses Album erstmals wieder im Original-Artwork auf 180 Gramm schwerem Vinyl und fügt die Reproduktion der Autogrammkarte zu ‚A Deeper Blue’ bei. Diese Schallplatte ist die erste von vier geplanten Vinyl-Wiederveröffentlichungen der Petards.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.08.2019
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